Übersäuerung

Basenpulver in der Praxis erhältlich!!

Ein ausgeglichenes Verhältnis von Säuren und Basen in unserem Körper ist entscheidend für unser Wohlbefinden. Damit die ungezählten Stoffwechselvorgänge in unserem Körper reibungslos ablaufen, muss unser Blut möglichst neutral sein, es darf weder zu sauer noch
zu basisch (alkalisch) reagieren. Der pH-Wert als Maß für den Säuregrad in einer Flüssigkeit oder einem Milieu wird deswegen in unserem Körper durch mehrere Puffersysteme nahezu konstant gehalten. Zwei Umstände in unserem normalen Alltag führen dazu, dass die meisten Menschen häufig mit Säuren überlastet sind:
a) ein zu hohes Maß an körperlichem und psychischem Stress und
b) unsere Zivilisationsernährung.

zu a) Bei einer körperlichen oder psychischen Überlastung schüttet der Körper große Mengen an Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin aus. Diese Hormone sind Eiweißverbindungen, die nach kurzer Zeit vom Körper zu Säuren abgebaut werden. Normalerweise werden diese sauren Abbauprodukte dann über die Nieren und den Urin ausgeschieden.

zu b) Unsere Ernährung enthält häufig ein Übermaß an säurebildenden Lebensmitteln, wie zum Beispiel Fleisch, Wurst und Käse. Alle diese Lebensmittel enthalten viel Eiweiß.
Weitere Lebensmittel, die im Blut tendenziell sauer verstoffwechselt werden, sind Zucker und Stärke sowie weiße Mehle.

Eine ständige Übersäuerung (Stress und/oder Ernährung) führt dazu, dass die Abbauprodukte nicht mehr vollständig über den Urin ausgeschieden werden können, weil der Urin nicht beliebig viele Säure-Ionen aufnehmen kann. Der Körper muss dann die überschüssigen Säuren im Bindegewebe zwischenlagern. Damit sie dort das Gewebe nicht vergiften,hält der Körper zusätzlich Wasser zurück, um die Säuren wenigstens in ihrer Konzentration zu verdünnen. Dieser Speichervorgang kann langfristig zur Entstehung chronischer Erkrankungen wie Stoffwechselerkrankungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparats beitragen. Mangelnde körperliche Aktivität verstärkt die Fehlentwicklung. Auch Entzündungen der Magenschleimhaut und der Speiseröhre sind oft die direkte Folge von Stress und Fehlernährung. Der Grund dafür ist eine übermäßige Produktion von Salzsäure zwischen den Mahlzeiten. Normalerweise wird Salzsäure nur direkt zum Essen hergestellt, um das Eiweiß im Essen zu zerkleinern und Keime abzutöten. Der pH-Wert sinkt also zum Essen auf einen Wert von 1-2. Nach dem Essen steigt er auf etwa pH 5, was dem Säuregradvon Speiseessig entspricht. Diesen pH Wert verträgt die Schleimhaut der Speiseröhre und des Magens ohne Probleme.

Salzsäure wird hergestellt in speziellen Zellen der Magenschleimhaut durch Spaltung von Kochsalz unter Zuhilfenahme von Kohlendioxid und Wasser, die in den Magen ausgeschüttet wird und Natriumhydrogencarbonat, das ins Blut abgegeben wird. Dieses Carbonat ist eine Puffersubstanz, die Säurebelastung ausgleicht. Wenn der Körper durch Stress oder falsche Ernährung sauer überlastet ist, dann beginnt er, auch zwischen den Mahlzeiten Kochsalz in der Magenschleimhaut zu spalten, um das Carbonat als Puffer im Blut zu bekommen. Als Abfallprodukt schüttet er dann Salzsäure in den Magen aus - zu einer Zeit, wo diese nicht von Lebensmitteln verbraucht wird. Bei einem Reflux wird so die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre verätzt. Und auch die Magenschleimhaut verträgt die langen Zeiten des Kontaktes mit Salzsäure nicht auf Dauer, es kommt zur Magenschleimhautreizung und dann -entzündung. Eine Aktivierung des Stoffwechsels zusammen mit einer Umstellung der Ernährung, tragen dazu bei, das gestörte innere Milieu wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Am pH-Wert des Urins lässt sich ablesen, ob eine chronische Übersäuerung des Körpers vorliegt. Mit sogenannten Indikatorstäbchen wird der Urin-pH-Wert mehrmals am Tag gemessen und notiert. Da es normale Schwankungen im Tagesablauf gibt, die u.a. von den Mahlzeiten abhängig sind, ist dieses mehrmalige Messen notwendig. Liegen die Werte öfter außerhalb eines vorgegebenen Normbereiches, so sollte eine Entsäuerung vorgenommen werden. In unserer Praxis erhalten Sie ein Basenpulver, das einen guten pH-Bereich einstellt.

Das Basenpulver enthält sowohl organisch gebundene Mineralstoffe, die das Milieu
innerhalb der Zellen entlasten als auch anorganisch gebundene Mineralien, die die Säuren im
Blutplasma puffern. So werden alle im Körper anfallenden Säuren neutralisiert, gebunden und
besser ausgeschieden. Unser Basenpulver ist individuell dosierbar und wird in aller Regel in Leitungswasser gelöst.

Tipps zur richtigen Ernährung:
Bei einer gemischten tierisch-pflanzlichen Ernährung kann im allgemeinen mit einem leichten Säureüberschuss gerechnet werden. Der pH-Wert des Urins liegt dann im leicht sauren Bereich bei pH 5 - 7. Ist die Ernährung überwiegend auf pflanzlicher Basis wie Obst und Gemüse aufgebaut, so kommt es in erster Linie zu basischen Reaktionen. Tierische
Lebensmittel dagegen enthalten überwiegend saurer reagierende Bestandteile. Die Einteilung in basen-und säurebildenden Lebensmittel deckt sich jedoch nicht immer mit der Trennung in Lebensmittel tierischer und pflanzlicher Herkunft. Vollkornprodukte gehören wegen des relativ hohen Eiweißgehaltes beispielsweise zu den säureüberschüssigen Nahrungsmitteln. Milch dagegen ist basenüberschüssig, ebenso wie Joghurt und Sahne, da im Organismus aufgrund des hohen Calciumgehaltes der Eiweißgehalt mehr als ausgeglichen wird. Ein zu hoher Säureüberschuss in der Nahrung sollte vermieden werden, da gleichzeitig mit der Säureausscheidung auch basische Mineralsalze wie Calcium und Magnesium ausgeschieden werden.

Was sie noch wissen und beachten sollten!

•Es gibt Krankheiten, bei denen bei der Zufuhr von Mineralmischungen Vorsicht geboten ist, z.B. Nierenerkrankungen. Hier ist die enge Absprache zwischen Ernährungsberater und dem
behandelnden Arzt sinnvoll.
•Verschiedene Medikamente können durch Mineralstoffmischungen in ihrer Wirkung beeinflusst werden.
•Den Säure-Basen-Haushalt können Sie durch die richtige Auswahl und Zubereitung der Nahrungsmittel gut beeinflussen.